Samstag, 5. Juli 2014

Der Pinscher

Pinscher

"Pinscher und Schnauzer sind Hunderassen, die sich im Wesentlichen durch Größe und Felltyp unterscheiden. Sie zählen zu den Haushunden. Der größte Pinscher ist der Dobermann, der kleinste der Affenpinscher.


Nach einer Theorie soll der Pinscher Anfang des 19. Jahrhunderts von England aus auf dem Kontinent eingeführt worden sein. H. G. Reichenbach berichtet 1836 von dem „glatten Pinscher“, der als „nette Hunderasse“ in Deutschland den Mops verdränge. Nach dem österreichischen Kynologen Emil Hauck war er, in der Vergangenheit unbeachtet, über ganz Mitteleuropa verbreitet, besonders in Süddeutschland und Österreich.

Der Name Pinscher gehört zum englischen Verb to pinch (kneipen, zwicken). Das englische Substantiv pincher (Kneiper, Quäler, Geizhals) bezeichnet keine Hunderasse, ist jedoch als Eigenname für Hunde belegt. Die heute in das Englische und andere Sprachen übernommene Bezeichnung pinscher geht auf das deutsche Wort zurück."

DER Pinscher

heißt Joschi. Er ist gebürtiger Tscheche, eher von der schmächtigen Sorte,hatte ein schwere Kindheit und migrierte schon im Kindesalter nach Deutschland. Es folgte eine verkorkste Jugendzeit. Im noch zarten Alter von knapp einem Jahr zog er dann in unser Heim. Um die Versäumnisse der Jugend zu kompensieren, waren uns die kompetentesten Tiertrainer der Republik nicht zu teuer und kein Weg zu weit. Die Erfolge waren mäßig. "Süß und lieb is er, ich weiß gar nicht was sie wollen", sprach die Koryphäe. Das Biest war wenig beeindruckt. Das Hosenbein des Briefträgers, die Nylonstrümpfe der Nachbarin, die Gurgel eines dahergelaufenen Goldisch Retriever, die Liste wäre lang. Da wo er ist, ist seins, und seins gilt es zu verteidigen. Er tut halt seine Pflicht. Schnipp Schnapp Eier ab, das war auch nur bedingt hilfreich.

So! Wir wollen das possierliche Tierchen eigentlich gar nicht schlecht machen. Er hat ja auch seine guten Seiten. Z.B. frisst er nur so viel, wie man ihm gibt und schläft gut und gerne an die 20 Stunden pro Tag. Er ist ein global Player, ein Hund von Welt. 22 Länder hat er schon bereist. Charmant wie er sich meist gibt, gab es noch nie ein Problem - außer damals in Griechenland, das lag aber an den Griechen. Auch als Begleithund tut er also seine Pflicht par excellence. Gerne räkelt er sich in der Lederausstaffierung einer Oberklasse Limousine , schläft tief und fest unter dem Sitz in einer Boing, steigt, wenn es unbedingt sein muss, in und auf Boote, trottet mit seinen kleinen Beinchen bis zu 20km treu hinter mir her und er liebt das Radfahren. 


Womit wir beim eigentlichen Thema sind. Das Radfahren. Das Radfahren in und um Hamburg. Das Radfahren woanders. Das Radfahren im Sitzen, im Liegen und im Tiefliegen. Kleine und Große Räder, wahlweise zwei oder drei Stück, und, ja natürlich, schließlich ist er ja nicht nur der Aufhänger, das Radfahren mit Pinscher.